Sep
03
2010
Ein Hauptargument für Google Streev View ist der touristische Nutzen. Selbst Google führt diesen in seiner Argumentation für diesen Dienst sehr oft an, aber gibt es wirklich einen touristischen Nutzen?
Persönlich denke ich der Dienst hat Potential, weil ein zukünftiger Gast kann virtuell durch die Straßen schlendern und kann vielleicht dadurch für einen Urlaubsort bzw ein Urlaubsregion überzeugt werden. Man kann sich im Vorfeld das Umfeld seines gebuchten Hauses anschauen etc.. Doch dieses Potential wird Street View wohl nie oder erst in Jahren entwickeln. Man musst davon ausgehen, das die Street View Bilder alt sind, so mag das Umfeld bzw. das aussehen eines gebuchten Hauses schon seit Jahren nicht mehr stimmen. Street View startet in Deutschland in 20 Großstädten, eh dann Urlaubsregionen wie Bayer, die Nord- und Ostseeküste flächendeckend mit Bildmaterial versorgt sind, das dauert noch Jahre. Auch in gebieten wo Street View seit Jahren aktiv knipst gieb es noch keine Flächendeckenden Bilder. Dann muss man davon ausgehen Google fotografiert von seinen Autos aus, ehe es dann Bildmaterial zum Beispiel von der für PKW gesperrten Strandpromenade in Binz oder Kühlungsborn gibt, die den Urlauber in Strandfeeling versetzen könnten, das wird dauern bzw nie der Fall sein.
Wie man sieht ist der touristische Nutzen zur Zeit noch sehr gering.
Aug
25
2010
Google Street View ist ja seit Wochen in allen Munde und damit wurde eine sehr spannende Datenschutzdebatte gestartet, wieder aufgerollt.
Ich persönlich stehe Street View sehr offen gegenüber, es wird zum Beispiel mein Haus abgelichtet, genauso wie es jeder sehen kann der am Haus vorbeigeht. Allso erstmal nichts schlimmes. Auch aus touristischer Sicht sehe ich in diesem Google Dienst ein großes Potential, ein Gast könnte sich im Vorfeld ein Bild von vielen machen. Da gibt es genügend Ideen dies sinnvoll zu nutzen. Das schöne ist hier Google erhebt diese Daten (macht die Bilder) und stellt auch ganz klar fest, wozu Sie genutzt werden. Nachteil ist natürlich das Bilder sehr schnell veraltern.
Die Datenschutzdebatte die dadurch entstanden ist, finde ich mehr als lächerlich. Einerseits werden von vielen Personen frei die eigenen Informationen in sozial networks verteilt, bis zum Bild wie es hinter dem Haus aussieht, aber andererseits soll die Straßenfront nicht abgelichtet werden dürfen. Gut das ist deine eine Punkt der Geschichte, doch ich glaube vielen ist es nicht bewusst wie oft und wo wir alles gefilmt werden und dies veröffentlicht wird und wir nicht wissen was mit diesen Daten geschieht. Man schaue sich mal an größeren Bahnhöfen um, oder auf größeren Plätzen, diese sind teilweise videoüberwacht, da gibt es vor dem Betreten des Platzes kein Widerspruchsformular. Oder auch in zahlreichen Geschäften, in der Bankfiliale etc, wir werden gefilmt, ohne unsere Zustimmung. Viele Orte bieten Webcams an, auf denen ich ohne mein Wissen gefilmt werden und das Bild wird dann mit Datum und genauer Zeit veröffentlicht, ohne meine Zustimmung. Für all dieses gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit, mein Gesicht ist nicht verpixelt. Wenn wir über Datenschutz reden, dann sollte dies definitiv auch berücksichtigt werden.
Apr
30
2010
Google ist böse, ein ganz großer Datensammler und und und. Google weiß dann alles über mich und die werten das aus. Also man möge mich jetzt nicht falsch verstehen, Google soll böse sein weil es so viele Daten sammelt. Solche Diskussionen habe ich den letzten Jahren sehr oft geführt und irgendwann kann man es nicht mehr hören.
Ja Google sammelt Daten, das ist wohl unumstritten, doch nun seien wir mal ehrlich denkt jetzt jemand das er so wichtig ist, das sich ein Google Mitarbeiter hinsetzt und deinen Google Kalender ausspioniert. Ne ganz im Ernst, Google nutzt die Daten um für dich passende Werbung einzublenden. Und was ist schlimm daran? Nichts, es gibt Werbung für Sachen die du suchst! Man wird mit nichts anderem belästigt.
Und ich denke Google wird die gesammelten Daten auch nicht verkaufen, weil Googles Haupteinnahmequelle ist die Werbung und warum soll man seinen Marktvorteil verkaufen.
Apr
14
2010
Vor ein paar Tagen wurde die Katze aus dem Sack gelassen, das was viele schon länger spekuliert haben, die Ladegeschwindigkeit einer Webseite wird zum Rankingfaktor bei Google. Zur Zeit ist dies nur beim Ranking auf Google.com und bei nur einen geringen Prozentsatz der Suchen relevant. Aber damit ist wie gesagt mal wieder eine Tendenz gezeigt und langfristig wird dies dann wohl überall eingeführt.
Weitere Artikel zu diesem Thema bei
Ich persönlich gehe davon aus, das dieser Faktor nicht übermäßig relevant sein wird. Spannend bleibt natürlich die Frage, was kann man als Betreiber einer Webseite tun?
Hier heißt es wieder optimieren. Bei Sistrix werden ganz interessant 2 Ladezeitenfaktoren vorgestellt, einerseits der “Auslieferungszeit” der reinen HTML Seite und andererseits die Zeit bis zur Auslieferung des gesamten Dokuments inkl. Bilder. Die reine Auslieferungszeit, vielleicht sollte da der ein oder andere auch mal einen tiefer gehenden Blick auf seinen Code werfen. Bei vielen CMS Lösungen sollte man sich dann wirklich mal die Anzahl der Datenbanken Abfragen kritisch anschauen. Ein weiterer Punkt gerade bei Content Management System, wie zum Beispiel WordPress hier könnte der Einsatz von Cache System / Erweiterungen sein. Im Bezug auf die gesamte Ladezeit der Seite, hier heißt es auch zum Beispiel eingebundenes Bildmaterial optimieren und vielleicht auch mal nicht als Vorschaubild, das original 800 x 600 Bild verwenden, was nur via Befehl verkleinert wurde.
Auch sollte man hier seinen Hoster auch mal kritisch unter die Lupe nehmen.
Einen schönen Nebeneffekt gibt es noch dazu, Nutzer analoger Leitungen (Ja so was gibt es noch!) werden dies begrüßen, weil wenn Sie die Leute damit beschäftigen werden die Ladezeiten sinken.
Mrz
08
2010
Heute mal ein kleiner Ausflug in den Bereich Suchmaschinen, für jeden ist es ja interessant welche Positionen man bei bestimmten Suchbegriffen bei Google so belegt. Man kann natürlich händisch alle Suchbegriffe abfragen, aber das ist natürlich kompliziert und wenn man auf einen Blick Veränderungen sehen will ziemlich umständlich.
Für die einfache Abfrage eignet sich der Free Monitor for Google aus dem Hause Cleverstat sehr gut. Das kostenfreie Tool ist leicht einzustellen. Domain und Keywords einpflegen und die maximale Anzahl von Suchergebnissen, die durchsucht werden sollen angeben und schon kann es losgehen. Persönlich reichen aus meiner Sicht die ersten 60 Suchergebnisse, weil ich davon ausgehe, das kein Google Nutzer, sich mehr als 6 Seiten Suchergebnisse anschaut.
Ein großes Manko was ich mit dem Programm habe, übrigens bin ich damit nicht allein (siehe Webmaster-Zentrale) ist der Umstand das das Programm sehr langsam arbeitet. Ein kompletter Durchlauf kann da schon etwas dauern, aber man kann das Programm im Hintergrund laufen lassen.
Okt
23
2009
Das Thema Pagerank beschäftigt ja immer die Gemüter, aber ich persönlich merke gerade die Vorteilen wenn kein PR angezeigt wird. Mein Placeblog Kroepeliner.de hat schon seit ein paar Wochen kein PR mehr, also es wird keins angezeigt, es deutet ganz stark darauf das Google mich das wegen vermeintlichen Linkverkauf abstraft. Das die Listing in Suchergebnissseiten bestehen, interessiert mich der grüne Balken und die Tatsache dort überhaupt nicht, Sie bringt aber einen schönen Nebeneffekt mit sich, ich genieße eine himmlische Ruhe, da wo täglich mindestens 2 Linktauschanfragen für die Seite ankammen ist jetzt Ruhe, null, nada, nichts. Herrlich Google ich danke dir.
Okt
23
2009
Wer den netten Dienst Goosync nutzt, muss nun dafür löhnen. Goosync ist ein netter Service der die Lücke zwischen Google Kalender und Handy oder ähnlichen schließt. In meinem Fall konnte ich bequem meinen Google Kalender beidseitig mit meinem Handy Kalender vom Nokia N95 synchronisieren. Funktionierte immer super und seit über einem Jahr tadellos, seit ein paar Tagen nun leider nicht mehr, der ehemals kostenlose Service ist nun kostenpflichtig. Erst wollte ich mich ärgern um dann wieder stundenlang durch das Netz zu surfen um dann Alternativen zu suchen, aber nachdem ich gesehen hab, das der Dienst in der Funktionsbreite wie ich ihn benötige doch nur 6 Pfund im Jahr kostet, habe ich mir gedacht, das kann man sich ja mal gönnen.
Ich bemerke aber langsam eine sehr unschöne Entwicklung in der Geschichte eine Menge Handyapps die ich mal nutzte werden langsam kostenpflichtig. Ist natürlich verständlich, aber aus Nutzer Sicht nicht erfreulich.
Okt
20
2009
Das Pagerank ist tot. Jeder der sich etwas näher mit der Problematik beschäftigt hat, dem war schon lange klar, das das Pagerank eigentlich der grüne Balken der Bedeutungslosigkeit ist. Dieses damals von Google eingeführte Kriterium, was früher durchaus relevant ins Google Ranking eingeflossen ist, scheint in den letzten Jahren immer mehr an Relevanz verloren zu haben. Dazu kommt, das Google inzwischen es schon ewig nicht mehr aktualisiert hat und nun auch noch aus Webmaster Tools verbannt hat. Ne lustige Totenanzeige gibt es bei Seounited.
Das traurige an der ganzen Geschichte, das Pagerank ist aber nicht aus den Köpfen verbannt und wird sich auch noch in den nächsten Jahren als Maßstab in Köpfen sein, weil es eine so einfach zu erfassende und verständliche Größe gewesen ist, einfach aus diesem Grund bleibt zu hoffen, das Google trotzdem das Pagerank noch ab und zu mal aktualisiert.
Sep
25
2009
So am Sonntag wird der Bundestag in Deutschland gewählt. Eigentlich ist das Ergebnis ja im Grunde genommen klar, nur die einzelnen Prozentwerte sind offen.
Um sicher zu gehen, wer der Gewinner der Bundestagswahl 2009 ist, habe ich mal das allmächtige Google Orakel befragt und es gab mit folgendes Ergebnis:

Spannend was Google so alles weiss, die FDP ist also der Gewinner!
Aug
20
2009
Die Frage, wirkt sich der Server Standort auf des Ranking einer Webseite aus, hat bei mir schon immer einige Spekulationen hervorgerufen. Ein paar Test brachten aber kein richtiges Ergebnis, weil zuviel andere Faktoren mit reinspielten. Im Google Blog gibt es jetzt ein Video von Matt Cutts, das sich mit der Thematik beschäftigt, mit dem Ergebnis ja es wirkt sich darauf aus.