Mrz 29 2011

         

Google Analytics rechtskonform?

Geschrieben von in Gedacht

Immer mal wieder gibt es ja eine bzw Rechtskonformitäts Betrachtung von einzelnen Diensten. Das Thema verunsichert ja schon länger Webseitenbetreiber.
Für Deutschland ist dies alles im Telemedien Gesetz geregelt, Folgendes ist erlaubt: Analysen für Werbung, Marktforschung oder bedarfsgerechte Gestaltung des Webauftritts, wenn die Daten pseudonymisiert beziehungsweise anonymisiert verwendet werden. Die meisten Tools realisieren dies via IP Adresse, genauso wie Google Analytics. Google Analytics erfasst die IP-Adresse standardmäßig vollständig, dies ist der Knackpunkt an der Geschichte.

Die Kernfrage an sich ist also, gehört die IP Adresse schon zu den personenbezogenen Daten?

Vom Grundverständnis her würde ich aus dem Bauch heraus ja sagen, aber je länger ich drüber nachdenke nein. Welche Daten kann ich via IP ermitteln? Ich kann einen Nutzer grob Referenzieren woher er stammt, also eine Geolokalisation durchführen. Mit der IP kann beim Provider angefragt werden wer der Anschlussinhaber ist, ähmm Moment, das kann ich nicht und das ist meiner Ansicht nach der Knackpunkt bis auf die Geolokalisation kann ich als Webseiten Betreiber keinerlei Rückschlüsse treffen.

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Aug 25 2010

         

Google Street View

Geschrieben von in Gedacht

Street View ist ja seit Wochen in allen Munde und damit wurde eine sehr spannende Datenschutzdebatte gestartet, wieder aufgerollt.
Ich persönlich stehe Street View sehr offen gegenüber, es wird zum Beispiel mein Haus abgelichtet, genauso wie es jeder sehen kann der am Haus vorbeigeht. Allso erstmal nichts schlimmes. Auch aus touristischer Sicht sehe ich in diesem Google Dienst ein großes Potential, ein Gast könnte sich im Vorfeld ein Bild von vielen machen. Da gibt es genügend Ideen dies sinnvoll zu nutzen. Das schöne ist hier Google erhebt diese Daten (macht die Bilder) und stellt auch ganz klar fest, wozu Sie genutzt werden. Nachteil ist natürlich das Bilder sehr schnell veraltern.
Die Datenschutzdebatte die dadurch entstanden ist, finde ich mehr als lächerlich. Einerseits werden von vielen Personen frei die eigenen Informationen in sozial networks verteilt, bis zum Bild wie es hinter dem Haus aussieht, aber andererseits soll die Straßenfront nicht abgelichtet werden dürfen. Gut das ist deine eine Punkt der Geschichte, doch ich glaube vielen ist es nicht bewusst wie oft und wo wir alles gefilmt werden und dies veröffentlicht wird und wir nicht wissen was mit diesen Daten geschieht. Man schaue sich mal an größeren Bahnhöfen um, oder auf größeren Plätzen, diese sind teilweise videoüberwacht, da gibt es vor dem Betreten des Platzes kein Widerspruchsformular. Oder auch in zahlreichen Geschäften, in der Bankfiliale etc, wir werden gefilmt, ohne unsere Zustimmung. Viele Orte bieten Webcams an, auf denen ich ohne mein Wissen gefilmt werden und das Bild wird dann mit Datum und genauer Zeit veröffentlicht, ohne meine Zustimmung. Für all dieses gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit, mein Gesicht ist nicht verpixelt. Wenn wir über reden, dann sollte dies definitiv auch berücksichtigt werden.

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