Twitter ist tot

Thomas Gutteck

Thomas Gutteck kommentiert entspannt vom Strand. Ich genieße die Ruhe und die Weite der Ostsee, um mir über einiges Gedanken zu machen. Nur ein Bruchteil davon landet hier im Blog. Manchmal will ich berichten, manchmal provozieren und manchmal mich einfach nur auskotzen. --- Geprüft mit Duden Technologie

5 Antworten

  1. Thomas Wendt sagt:

    Entweder oder? Nein, denn langfristig tot sind beide, Twitter und StudiVZ. Beide sind ausschließlich geschaffen worden, um damit Geld zu verdienen. Twitter gehört der Firma Obvious und die werden das irgendwann an einen der Großen in der Branche verkloppen. StudiVZ gehört dem Holtzbrinck-Konzern. Beide nutzen Schnittstellen und Formate, die nicht offen sind. Damit sind beide zwangsläufig Insellösungen. Das mag kurzfristig begeistern, selbst ein paar Jahre, aber langfristig haben nur die offenen Schnittstellen und Formate eine Chance, die von einer dezentralen, weltweiten Community getragen werden.

  2. Oliver sagt:

    Twitter ist zwar kommerziell, aber doch gerade so erfolgreich, weil es eine offene und gut dokumentierte Schnittstelle hat: http://apiwiki.twitter.com/

    Ich sehe Twitter auch eher als neues Medium und man kann es kaum mit StudiVZ vergleichen. Klar darum und mit steigender Bedeutung wird es immer wichtiger werden, unabhängige und dezentrale Strukturen zu schaffen.

  3. Jörg sagt:

    Das ist doch mal eine interessante These, der ich allerdings so nicht konform gehe. Alleine schon aus drei Gründen sehe ich es anders.

    Der erste Grund ist die automatische Vernetzung zwischen Twitter und einer sozialen Netzwerkplattform wie z.B. Facebook.

    Der zweite Grund ist der Unterschied im Komplexitätsgrad zwischen Twitter und einer sozialen Netzwerkplattform.

    Der dritte Grund liegt in der gesendeten Information selbst und den vernetzten Empfängern, für die diese Information bestimmt ist.

    Meine These lautet daher eher: Twitter wird die Nutzung einer eMail als elektronisches Kommunikationsinstrument Schritt für Schritt verdrängen.

  4. Thomas sagt:

    Das spannende erstmal ist, es antworten hier 3 Twitterfollower von mir. 😉
    Twitter kann man keinesfalls mit sozialen Netzwerken vergleichen, aber ich denke doch das sich die grundsätzliche Funktionalität so auch bald in sozialen Netzwerken wiederfinden kann.
    Zwar gibt es die von Jörg erwähnte Vernetzung von Twitter und Facebook, aber da Facebook meiner Ansicht über Jahre den Start in Dt verpasst hat, wird es nicht auch langfristig gesehen über eine vergleichbare Marktmacht wie in der USA verfügen. Meine Betrachtung bezog sich übrigens erstmal auf Deutschland.

    Der These das Twitter bzw die jetzigen Funktionen die Email als Kommunikationsinstrument verdrängen werden, kann ich durchaus befürworten, ich merke verstärkt einen wechsel von Telefon und Email zu Instant Messaging und Twitter.

  5. Sascha sagt:

    Twitter ist sicher nicht tot. Ich das Gefühl habe das es sehr bekannt wurde. Was ja an und für sich als lebendig bezeichnet werden kann. ,-) Das Twitter versucht Umsatz zu generieren ist im Prinzip ok solange es nicht stört.

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